6. Runde der Kreisliga am 04.03.2007

SG Pang/Rosenheim 3 - SK Erding

4,5 - 3,5

 

Ersatzgeschwächt trat der Schachklub Erding e.V. gegen das ebenfalls nicht vollständige Team von Pang-Rosenheim III in der Kreisliga des Schachkreises Inn-Chiemgau an. Ein Sieg hätte den "fast sicheren" Verbleib in der Kreisliga bedeutet.

Überraschend zäh verteidigte sich an Brett 8 Ottokar Baxa (ED), der für einen Stammspieler eingesprungen war, gegen den favorisierten Panger Spieler Schlarb und holte ein beachtliches Remis heraus. Kurz darauf trennten sich an Brett 1 Hansjörg Däbritz (ED) gegen Schmid ebenfalls mit einer Punkteteilung, nachdem der Kampf um das Zentrum von beiden Spielern ohne ersichtlichen Vorteil abgeschlossen war.

Lutz Theumer (ED) der an Brett 3 gegen Renner spielte kam in die schwierige Situation, dass derjenige verliert, der den ersten Fehlzug macht. Mit Läufer auf c3 anstatt den Turm zu bewegen, gab Theumer seine Stellung aus der Hand, sodass sein Gegner schliesslich die Oberhand behielt und der Erdinger aufgab.

Nicht viel besser erging es Christian Stucke (ED) an Brett 6 gegen Hirth. Der Panger eroberte für eine Figur drei Bauern - bei besserer Stellung - und führte die Partie zum Sieg.

An Brett 4 verteidigte sich Hans-Peter Dietenhofer (ED) gegen Kell und konnte die Stellung lange Zeit im Gleichgewicht halten. Als Kell ein vielversprechendes Opfer spielte, verteidigte sich der Erdinger nach Annahme des Opfers "cool" weiter und konnte schliesslich die Dame seines Gegners fast bewegungsunfähig an den Rand des Brettes drängen. Mit seiner frei beweglichen Dame konnte Dietenhofer entweder einen Turmgewinn oder das Matt erzwingen und punktete für Erding.

An Brett 2 spielte Willibald Müller (ED) gegen Baldauf eine gute Verteidigungspartie und konnte sich aus der Umklammerung etwas lösen. Doch nach einem sehr starken Angriff auf die geschwächte Königsstellung des Erdingers musste Müller schliesslich aufgeben.

Lange Zeit war die Partie an Brett 5 von Wolfgang Käding (ED) gegen Dr. Kleih ausgeglichen. Doch Käding konnte nach einem Angriff die Qualität gewinnen. Trotzdem musste er noch lange und genau spielen um daraus Kapital schlagen zu können. Aber mit einem entfernten Freibauern konnte er nach einem Zwischenschach mit dem Springer in ein gewonnenes Endspiel abwickeln.

An Brett 7 spielte Georg Rauch (ED) gegen den Senior des Gegners, Jurasek, eine gute Partie und konnte sich sogar einen Freibauern machen. Da sich Jurasek aber optimal verteidigte musste sich der Erdinger mit einer Punkteteilung zufrieden geben.

Mit dieser 4,5 zu 3,5 Niederlage kann der Erdinger Verein aber gut leben, obwohl natürlich ein Sieg besser gewesen wäre, aber dadurch dass die beiden letzten in der Tabelle noch keinen Siegpunkt erspielen konnten, dürfte der Klassenerhalt ziemlich sicher sein, obwohl mit Bruckmühl und Waldkraiburg noch zwei potentielle Aufsteiger als Gegner warten.