| Brett 1 | Dr. Weise (DWZ 2050) | - | Hans Däbritz | 1/2 - 1/2 | ||
| Brett 2 | Stöhr (DWZ 1869) | - | Hans Dietenhofer | 1 - 0 | ||
| Brett 3 | Stratmann (DWZ 1808) | - | Lutz Theumer | 1/2 - 1/2 | ||
| Brett 4 | Hasengschwandtner (DWZ 1782) | - | Werner Teutsch | 0 - 1 | ||
| Brett 5 | Schymura (DWZ 1715) | - | Wolfgang Käding | 0 - 1 | ||
| Brett 6 | Kramler (DWZ 1583) | - | Christian Stucke | 0 - 1 | ||
| Brett 7 | Herdt (DWZ 1614) | - | Dr. Werner Sailer | 0 - 1 | ||
| Brett 8 | Nyari (DWZ 1597) | - | Willibald Müller | 1/2 - 1/2 |
Ein schöner Auswärtssieg
Da der TV Altötting sich in akuter Abstiegsgefahr befindet, musste unser Gegner dringend punkten und dementsprechend hart wurde um den Sieg gekämpft. Unsere Mannschaft ging daraus aufgrund der Leistungssteigerung einiger Spieler als verdienter Sieger hervor!
Zuerst aber ging es am Spitzenbrett "friedlich" los: Hans Däbritz (ED) spielte dort gegen Dr. Weise ein Damengambit. Da aber keiner der beiden Kontrahenten zuviel riskieren wollte, einigte man sich schnell auf eine Punkteteilung. An Brett 7 spielte Dr. Werner Sailer (ED) gegen Herdt die Englische Eröffnung. Der Erdinger konnte sich eine gute Angriffsstellung aufbauen und nach einem Einbruch in Herdts Königsstellung konnte er die Partie gewinnen.
Ebenso holte Werner Teutsch (ED) an Brett 4 gegen Hasengschwandtner einen Punkt, nachdem er die Qualität gewonnen hatte und dadurch einen starken Angriff auf die Königsstellung des Altöttingers bekam, der diesem dann nichts mehr entgegensetzen konnte und aufgab. An Brett 2 verteidigte sich Hans-Peter Dietenhofer (ED) gegen Stöhr sizilianisch. Dietenhofer liess sich aber zurückdrängen und so konnte Stöhr einen Bauern auf der sechsten Reihe festsetzen, der dem Erdinger ganz schön zu schaffen machte. Mit einem Turmopfer, das Dietenhofer aber ablehnen musste, gewann sein Gegner einen Bauern. Zudem tauschte Dietenhofer in Zeitnot einen wichtigen Springer seines Gegners nicht ab und so konnte Stöhr weiter angreifen. Nach einem weiteren Bauernverlust musste sich Dietenhofer geschlagen geben.
Im Gegenzug holte aber Christian Stucke an Brett 6 wieder einen Siegpunkt für die Erdinger Mannschaft. Er hatte die Holländische Verteidigung gewählt und konnte bald einen starken Angriff aufbauen, welchen Kramler (AÖ) zwar versuchte mit allen Mitteln abzuwehren. Der Erdinger liess ihm aber keine Chance, die drohende Niederlage zu verhindern und holte sich sicher den Punktgewinn. An Brett 8 verteidigte sich Willibald Müller (ED) gegen Nyari sicher. Er öffnete beide Flanken für seine Türme und verzichtete dafür auf die Rochade. Mit seinen Türmen auf den offenen Linien konnte er schliesslich einen Bauerngewinn verbuchen. Dieser hätte aufgrund der schlechteren Bauernstruktur seines Gegners sicherlich auch zum Sieg gereicht, doch der Erdinger zeigte sich nach langer Spielzeit mit einer Punkteteilung einverstanden.
Wolfgang Käding (ED) griff an Brett 5 gegen Schymura beherzt an. Trotzdem geriet er immer mehr in die Verteidigung, bis sein Gegner einen "vergifteten" Bauern nahm. Der Erdinger konnte sich danach aus der Umklammerung befreien, als er mit einem Läuferschach und gleichzeitigem Angriff auf die Dame seines Gegners diese gewann. Der Rest war dann eigentlich nur noch Routine, so dass Käding mit diesem Punktgewinn den Mannschaftssieg der Erdinger sicherstellte. In der letzten noch laufenden Partie hatte sich Lutz Theumer (ED) eine gute Angriffsstellung gegen Stratmann aufgebaut. In einer sehr zähen und lange dauernden Partie konnte der Erdinger in ein Damenendspiel, bei dem er zwei Mehrbauern besass, einlenken. Er übersah jedoch die gewinnbringende Fortsetzung und willigte deshalb bei unklarem Ausgang eines Angriffs, bei dem Stratmann u.U. mit Schachgeboten ins Spiel zurückfinden hätte können, sicherheitshalber in ein Remis ein.