| Brett 1 | Hans Däbritz | - | Slawny (DWZ 1754) | 1 - 0 | ||
| Brett 2 | Hans Dietenhofer | - | Bauer (DWZ 1664) | 1/2 - 1/2 | ||
| Brett 3 | Lutz Theumer | - | Stang (DWZ 1597) | 1/2 - 1/2 | ||
| Brett 4 | Werner Teutsch | - | Selmeier (DWZ 1663) | 1 - 0 | ||
| Brett 5 | Wolfgang Käding | - | Rehfeld (DWZ 1581) | 1 - 0 | ||
| Brett 6 | Georg Rauch | - | Spranger (DWZ 1628) | 1 - 0 | ||
| Brett 7 | Michael Dornreiter | - | Dr. Arndt (DWZ 1643) | 1 - 0 | ||
| Brett 8 | Willibald Müller | - | Artmann (DWZ 1566) | 0 - 1 |
Zum ersten Spiel in der Kreisliga des Schachkreises Inn-Chiemgau trafen sich in Erding, der SK Erding die 2. Mannschaft des Postsportvereins (PSV) Dorfen. Beide Mannschaften traten etwas ersatzgeschwächt an.
In der ersten Partie trennten sich an Brett 2 Hans-Peter Dietenhofer gegen Bauer (Dorfen) mit einer Punkteteilung, nachdem Dietenhofer nicht die optimale Fortsetzung seiner druckvollen Stellung gefunden hatte. An Brett 6 spielte Georg Rauch gegen Spranger (Dorfen) zwar eine gute Partie, verlor aber zunächst eine Figur. Doch Rauch kämpfte weiter und als sein Gegner ohne Rücksicht auf Verluste mit seiner Mehrfigur angriff und nicht mehr zu sehr auf seine Verteidigung achtete, konnte der Erdinger mit einem verheerenden Zwischenschach die Partie nochmals herumreißen und gewinnen.
Eine sehr schöne Partie spielte Michael Dornreiter an Brett 7 gegen Dr. Arndt (Dorfen). Dornreiter verteidigte sich sizilianisch und konnte nach einem Bauernvorstoß einen Läufer gewinnen. Doch Arndt fightete zurück und konnte mit seinen Mehrbauern den Erdinger zurückdrängen. Doch dann übersah der Dorfner in Zeitnot ein schönes Figurenopfer von Dornreiter, das diesem einen ganzen Turm einbrachte. Angesichts der kurzen Restzeit gab Dr. Arndt dann auf. An Brett 3 verteidigte sich Lutz Theumer gegen Stang (D) sehr gut und erreichte sogar einen kleinen Stellungsvorteil, den er aber in Zeitnot wieder aufgeben musste. Als der Dorfner Spieler die Stellung blockieren konnte, musste Theumer in eine gerechte Punkteteilung einwilligen.
An Brett 5 verteidigte sich Wolfgang Käding gegen den Dorfner Rehfeld und konnte sich einen Freibauern verschaffen. Diesen trieb er dann vorsichtig aber sicher voran, sodass sein Gegner schließlich nach einem erzwungenen Turmabtausch aufgeben musste, da der Bauer ohne weitere Verluste nicht zu halten war. Eine gute Partie spielt an Brett 8, der wieder zum Erdinger Klub zurückgekehrte Willibald Müller gegen Artmann (Dorfen), der einen Angriff von Müller abwehren konnte, sich aber dann mit einem Gegenangriff eine so gute Stellung herausspielte, dass Müller einen Turm für einen Läufer hergeben musste, um noch Verteidigungschancen zu haben. Trotzdem konnte Müller die Stellung nach erbitterter Gegenwehr nicht halten und musste aufgeben. An Brett 1 spielte Hansjörg Däbritz mit den schwarzen Figuren gegen Slawny (Dorfen), der aber etwas verhalten spielte. So konnte Däbritz zwar etwas Raum gewinnen, musste aber sehr genau spielen. Der Erdinger konnte dank eines guten Angriffs dann einen wichtigen Bauern gewinnen, mit diesem Mehrbauern die Königsstellung seines Gegners öffnen und mit den beiden Türmen und der Dame angreifen. Diesem Druck konnte Slawny nicht mehr standhalten und gab daher einen Zug vor dem Matt auf.
Den Endstand von 6,0 zu 2,0 für die Semptstädter stellte dann Werner Teutsch an Brett 4 gegen Selmeier (Dorfen) her. Teutsch konnte seinem Gegner einen nicht gedeckten Freibauern machen und richtete auf den Gewinn dieses Bauern sein ganzes Spiel aus. Im Endspiel mit gleichfarbigen Läufern kam Selmeier in Zugzwang und konnte dadurch den Durchbruch von Teutsch nicht mehr verhindern. Als Teutsch weitere Bauern gewann, gab der Dorfner auf.