4. Runde der Kreisliga am 11.12.2005

PTSV Rosenheim - SK Erding

3,5 - 4,5

 

Brett 1   Geltinger (DWZ 1820) - Heiko Plöhn   0 - 1
Brett 2   Semmler (DWZ 1794) - Hans Däbritz   1 - 0
Brett 3   Klemm (DWZ 1785) - Hans Dietenhofer   1/2 - 1/2
Brett 4   Braun (DWZ 1821) - Lutz Theumer   0 - 1
Brett 5   Rochol (DWZ 1761) - Werner Teutsch   1 - 0
Brett 6   Schenk (DWZ 1765) - Christian Stucke   0 - 1 k.l.
Brett 7   Fabritius (DWZ 1748) - Dr. Werner Sailer   1/2 - 1/2
Brett 8   Prepadnik (DWZ 1595) - Willibald Müller   1/2 - 1/2

 

Zum letzten Auswärtsspiel dieses Jahres trafen sich der PTSV Rosenheim und der Schachklub Erding e.V. in der Schachkreisliga des Inn-Chiemgau. Die Erdinger Spieler wollten das Spiel in Rosenheim zwar gewinnen, wussten aber dass der Postsportverein ein zäher Gegner ist.

Zunächst gewann zwar Christian Stucke kampflos, aber den Ausgleich für Rosenheim machte dann Semmler gegen Däbritz (ED). Er musste sich geschlagen geben, als er einen Bauern des Rosenheimers unterschätzte und für diesen dann einen Turm hergeben musste. Mit diesem Minus konnte er den Sieg des Rosenheimers nicht mehr gefährden.

An Brett 1 spielte Heiko Plöhn (ED) gegen Geltinger ein sehr gut angelegtes Damengambit. Mit einer Fesselung hob der Erdinger die Stellung seines Gegners aus den Angeln und legte als Schlusspunkt noch ein schönes Figurenopfer hin, bei welchem Geltinger nur noch auswählen konnte, ob er einzügig oder zweizügig matt werden wollte. An Brett 3 spielte Hans-Peter Dietenhofer (ED) gegen Klemm ein angenommenes Königsgambit. In einer komplizierten Stellung musste der Erdinger lange überlegen um die richtigen Züge zu finden. Als sein Gegner schliesslich eine Punkteteilung vorschlug, willigte Dietenhofer angesichts seiner knappen Restbedenkzeit ein.

An Brett 7 spielte Dr. Werner Sailer (ED) eine englische Eröffnung gegen Fabritius, die er zwar gut spielte und ganz leichte Vorteile hatte, war dann aber in einer schwierigen Stellung mit einer Punkteteilung einverstanden. Willibald Müller (ED) verteidigte sich an Brett 8 gegen Prepadnik siziliansich und konnte im Mittelspiel einen Bauern gewinnen. In einem gut geführten Endspiel konnte sich der Rosenheimer mit einem Turmschach etwas befreien, hätte aber doch das Nachsehen gehabt. Müller willigte nach langer Spielzeit aber trotz eines Mehrbauern in die angebotene Punkteteilung ein.

Den Siegpunkt für Erding holte dann an Brett 4 Lutz Theumer (ED) gegen Braun. Theumer verteidigte sich mit Caro Kann und konnte in einem gut geführten Mittelspiel eine Figur gewinnen. Nach verzweifelten Verteidigungsversuchen verlor Braun schliesslich einen Turm und musste nach forciertem Spiel des Erdingers aufgeben. Somit war die letzte noch laufende Partie zwischen Werner Teutsch (ED) und Rochol für den Mannschaftssieg nicht mehr von Bedeutung. Obwohl der Erdinger lange Zeit Paroli bot, verlor er einen Bauern. Mit diesem Mehrbauern konnte der Rosenheimer Teutsch in Bedrängnis bringen. Als man schon glaubte, dass Rochol einen kleinen Fehler gemacht hätte, da Teutsch seinen Turm und Bauern angreifen konnte, fand der Rosenheimer den siegbringenden Gewinnzug als er seinen Turm als Opfer hinter den Freibauern stellte und somit Teutsch in Zugzwang brachte. Der Erdinger spielte zwar noch ein paar Züge, konnte aber den Bauernvorstoss zur Dame nicht mehr aufhalten und gab auf.