7. Runde der Kreisliga am 19.02.2006

SK Erding - SG Traunstein/Traunreut

2,5 - 5,5

 

Brett 1   Hans Däbritz - Jürgens (DWZ 2150)   0 - 1
Brett 2   Hans Dietenhofer - Sandner (DWZ 2007)   0 - 1
Brett 3   Lutz Theumer - Glück (DWZ 2017)   0 - 1
Brett 4   Werner Teutsch - Scheiblmaier(DWZ 2076)   0 - 1
Brett 5   Christian Stucke - Obermeier (DWZ 1986)   1/2 - 1/2
Brett 6   Dr. Werner Sailer - Omerovic (DWZ 1910)   1/2 - 1/2
Brett 7   Georg Rauch - Dürr (DWZ 1904)   1/2 - 1/2
Brett 8   Willibald Müller - Huber (DWZ 1784)   1 - 0

 

Das "Heimspiel" des SK Erding gegen den Tabellenführer SG Traunstein/Traunreut fand mangels verfügbarem Spiellokal beim Gegner in Traunstein statt!

Zunachst trennten sich an Brett 7 Dürr (TS) und Georg Rauch mit einer Punkteteilung. Rauch verteidigte sich sicher und da auch Dürr nichts riskierte, war er mit einem Remis einverstanden. Eine rasante Partie spielte an Brett 2 Hans-Peter Dietenhofer (ED) gegen Sandner. Der Traunsteiner spielte ein "From's Gambit", welches Dietenhofer annahm. Im 14. Zug machte der Erdinger aber einen Fehler, als er von der Theorie abwich und dadurch eine Figur einbüsste, sowie eine zerrissene Bauernstellung hinnehmen musste. Trotzdem kämpfte er noch verbissen weiter, konnte die Niederlage aber nicht mehr verhindern.

Grosses Pech hatte an Brett 4 Werner Teutsch (ED) gegen Scheibelmeier. Der Traunsteiner hatte einiges an Material für einen Angriff gegeben, den Teutsch aber gut parierte. Im Endspiel, als Teutsch glaubte, noch die Rochade machen zu dürfen, musste er nach Reklamation seines Gegners mit dem König ziehen, welcher dadurch die Verteidigung des Erdingers knacken konnte und dadurch die Partie gewinnen konnte. Ebenfalls ein "Froms-Gambit" versuchte Christian Stucke (ED) gegen Obermeier an Brett 5. Der Traunsteiner wich jedoch von der Theorie ab und konnte seine Stellung stabilisieren. Nach zähen Gewinnversuchen beider Spieler einigte man sich aber auf eine Punkteteilung, da keiner einen entscheidenden Vorteil herausspielen konnte.

An Brett spielte Willibald Müller (ED) gegen Huber der sich französisch verteidigte. Müller drängte mit einem starken Angriff die Figuren seines Gegners in die Verteidigung und konnte schliesslich mit einem Doppelangriff seines Springers eine Figur gewinnen, wonach Huber aufgab. In einem Zeitnotduell erkämpfte sich Dr. Werner Sailer (ED) an Brett 6 gegen Omerovic einen Qualitätsvorteil. Diesen gab er aber kurz darauf mit einem erzwungenen Generalabtausch wieder her, da er glaubte die Partie gewinnen zu können als er danach mit seinem Läufer einen Bauern eroberte. Doch Omerovic verteidigte sich geschickt und konnte mit seinem andersfarbigen Läufer das Remis erzwingen.

Hans-jörg Däbritz (ED) verteidigte sich an Brett 1 gegen Jürgens zwar recht zäh, konnte aber eine schlechtere Bauernstellung nicht verhindern. Diese nützte Jürgens auch aus und verbesserte seine Damenposition. Als der König des Erdingers in eine Art Zwickmühle getrieben wurde, tauschte Jürgens die restlichen Figuren ab und gewann schliesslich das verbliebiebene Bauernendspiel. Lutz Theumer (ED), der an Brett 3 gegen Glück lange Zeit eine ausgeglichene Stellung hatte, verlor in Zeitnot eine Figur. Obwohl er sich noch gut verteidigte, konnte er die Partie nicht mehr retten und musste aufgeben.

Der Schachklub Erding e.V. hat nun einen Mittelplatz in der Tabelle und sollte bei einem Sieg beim Abstiegskandidaten SK Bruckmühl II die Abstiegsgefahr kurzfristig bannen.