Brett 1 |
Hans-Peter Dietenhofer | - | Baldauf Marco (DWZ 2087) | 0 - 1 | ||
| Brett 2 | Hansjörg Däbritz |
- |
Rosner (DWZ 2064) |
1/2 - 1/2 | ||
Brett 3 |
Lutz Theumer |
- |
Kiener (DWZ 1997) |
1/2 - 1/2 | ||
Brett 4 |
Martin Neudecker |
- |
Lindenberg G. (DWZ 1942) |
0 - 1 | ||
| Brett 5 | Werner Teutsch | - | Meingast M. (DWZ 1945) | 0 - 1 | ||
| Brett 6 | Dr. Sailer | - | Renner (DWZ 1770) | 0 - 1 | ||
| Brett 7 | Christian Stucke | - | Kell (DWZ 1897) | 1/2 - 1/2 | ||
| Brett 8 | Georg Rauch | - | Baldauf Manuel (DWZ 1728) | 1 - 0 |
Auf verlorerem Posten
Ein sehr schweres Spiel gegen eine an fast allen Brettern wertungsmässig überlegene Mannschaft Pang/Rosenheim 3 hatte der Schachklub Erding e.V. in der Kreisliga des Inn-Chiemgau bei seinem letzten Heimspiel in 2004 zu absolvieren.
Zunächt erreichte Däbritz (ED) an Brett 2 gegen Rosner eine Punkteteilung; trotz minimalem Stellungsvorteils des Erdingers hätte er das Endspiel gegen einen andersfarbigen Läufer kaum gewinnen können. An Brett 5 verteidigte sich Werner Teutsch (ED) gegen Meingast ganz gut, machte dann aber einen entscheidenden Fehler und musste trotz heftiger Gegenwehr schliesslich aufgeben.
Christian Stucke (ED) an Brett 7 verteidigte sich "holländisch" gegen Kell und erreichte eine gut gefestigte Stellung. Kämpferisch versuchte er seine Stellung noch zu verbessern, konnte aber keinen Vorteil erlangen. Auch sein Gegner verpasste aufgrund eines Zeitproblems eine für ihn günstige Abwicklung ins Endspiel, sodass er Remis anbot, das der Erdingier annahm. Einen sehr schweren Gegner hatte auch Hans-Peter Dietenhofer (ED) an Brett 1 gegen Marco Baldauf. Dieser griff vehement an, doch Dietenhofer konnte sich gut verteidigen. Als der Druck auf die Königsstellung zu gross wurde, fand der Erdinger zwar noch eine Entlastung, musste aber für die Qualität zwei Figuren geben. Diese fehlten ihm dann im Endspiel als sein Gegner mit zwei Läufern dieses forcieren konnte; der Erdinger konnte nur einen Läufer gegen einen Turm tauschen, so dass der andere Läufer das Spiel schliesslich entschied und er aufgeben musste.
Eine sehr schöne Partie spielte an Brett 8 Georg Rauch (ED) gegen Baldauf Manuel. In einem nach Remis aussehenden Spiel konnte sich der Erdinger raffiniert durchsetzen und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Martin Neudecker (ED) griff mit den weisssen Figuren an Brett 4 gegen Lindenberg an, kam aber nicht so recht weiter. So gab er im Mittelspiel seine Dame für zwei Türme, um Angriffschancen zu bekommen. Doch sein Gegner verteidigte sich zu gut und im Endspiel der Partie war dessen Dame doch stärker, so dass Neudecker aufgeben musste.
Dr.Werner Sailer (ED) spielte an Brett 6 gegen Renner eine gute Partie. Er fand aber nach einem schönen Angriff keine optimale Fortsetzung, sodass sein Gegner entlastend abtauschen konnte. Das Endspiel, das Sailer leicht hätte Remis halten können, musste dieser angesichts des Punktestandes aber gewinnen, und so versuchte er ein Bauernopfer. In Zeitnot fand er aber nicht die gewinnbringende Zugfolge und spielte das Opfer einen Zug zu früh. Dadurch konnte der Panger diesen Vorstoss abwehren und gewann schliesslich die Partie sehr glücklich. Lutz Theumer (ED) an Brett 3 spielte eine gute Verteidigungspartie gegen Kiener. In einer sehr schwierigen Phase kamen beide Spieler in Zeitnot, sodass sie die Partie nicht mehr mitschrieben. Theumer reklamierte zwar Zeitüberschreitung, aber auch bei ihm fiel das Zeitplättchen. Nach dem Austausch von Argumenten und des Studiums des Regelbuches einigte man sich auf Remis. Somit lautete der Endstand dann 2,5 zu 5,5 für Pang/Rosenheim 3.