Brett 1 |
Schreiber |
Hans Dietenhofer |
1- 0 | |||
Brett 2 |
|
Kiener |
- |
Hans Däbritz |
1- 0 |
|
Brett 3 |
|
Homann |
- |
Martin Neudecker |
1/2 - 1/2 |
|
Brett 4 |
Kell |
- |
Werner Teutsch |
0 - 1 |
||
Brett 5 |
Schmid |
- |
Lutz Theumer |
1/2 - 1/2 |
||
Brett 6 |
Birkmaier |
- |
Christian Stucke |
1/2 - 1/2 |
||
Brett 7 |
Jurasek |
- |
Dr. Werner Sailer |
1/2 - 1/2 |
||
Brett 7 |
Fischer B. |
- | Georg Rauch |
1 - 0 |
Unglücklich verloren!
Bei der 3. Mannschaft der SG Pang/Rosenheim fand in der 5. Runde der Kreisliga ein Duell der Verfolger von Tabellenführer SK Töging statt. Das erste Mal konnte Mannschaftsführer Lutz Theumer die komplette Mannschaft aufstellen und so hatte man schon mit einem guten Ergebnis für die Semptstädter gerechnet. Doch es kam anders als erwartet! Die Schachgöttin Caissa liess die Erdinger diesmal im Stich und so musste man eine 3:5-Niederlage einstecken.
Zunächst remisierte Dr. Werner Sailer (ED) gegen Jurasek an Brett 7. Obwohl Dr. Sailer die besseren Spielanteile hatte, konnte er nicht den entscheidenden Schlag anbringen, zudem er auch noch etwas in Zeitnot kam. Besser machte es Werner Teutsch (ED) an Brett 4 gegen Kell. Der Erdinger verteidigte sich mit den schwarzen Figuren bis er sich eine solide Stellung aufgebaut hatte. Nun konnte er vehement angreifen und brachte seinen Gegner in so grosse Bedrängnis, dass dieser schliesslich kapitulierte.
Einen Riesenbock schoss Hans-Peter Dietenhofer (ED) mit Weiss an Brett 1 gegen Schreiber. Nachdem Dietenhofer im Mittelspiel eine Figur gewonnen hatte, glaubte er das Spiel ruhig "nach Hause schieben" zu können. Als sein Gegner auch noch in Zeitnot kam, hatte der Erdinger eine fast hundertprozentig gewonnene Stellung am Brett. Doch dann passierte es! Er übersah ein gegnerisches Damenopfer und musste aufgeben, da die Annahme zwingend war und darauf ein einzügiges Matt erfolgen würde. Nicht viel besser ging es an Brett 2 Hansjörg Däbritz (ED) der mit Schwarz einen gelungenen Angriff spielte und sich enormen Stellungsvorteil verschaffte, als er seinem Gegner Kiener schon in der Anfangsphase der Partie zwei Bauern vereinzelte. Doch auch er spielte schon in der Gewissheit, die Partie so gut wie gewonnen zu haben und übersah dabei, dass sein König noch keine Fluchtmöglichkeit hatte und dadurch ein Turm nicht von der Grundlinie wegkonnte. Dies gab seinem Gegner die Möglichkeit einen Mehrbauern zu erobern. Diesen konnte er bis zur Umwandlung vorschieben, so dass Däbritz schließlich aufgab.
Tapfer kämpfte auch Georg Rauch (ED) an Brett 8 gegen Fischer, der in einer ziemlich ausgeglichenen Stellung aber eine kleine Möglichkeit nutzte, seine Figuren optimal in Stellung zu bringen. Der Erdinger musste nach einem Bauernverlust schliesslich aufgeben. Martin Neudecker (ED) an Brett 3 gegen Homann spielte zwar eine gute, solide Eröffnung, hatte jedoch dann Probleme die Stellung ausgeglichen zu halten. Als sein Gegner eine Figur für drei Bauern opferte, musste Neudecker mit einem Springer gegen drei gegnerische Bauern versuchen, noch ein Remis zu erzwingen. Nach langer Spielzeit machte sein Gegner einen kleinen Fehler, den der Erdinger ausnützte und dadurch mit seinem starken Springer eine Punkteteilung erreichte.
Wie immer verteidigte sich Christian Stucke (ED) mit Schwarz an Brett 6 gegen Birkmaier sehr solide und konnte eine gute Stellung aufbauen. Obwohl er die Qualität hergeben musste, konnte er mit seinen beiden starken Läufern das Remis halten. Lutz Theumer (ED) spielte eine schöne Eröffnung an Brett 5 gegen Schmid, konnte aber vorerst keinen klaren Vorteil erringen. Im Mittelspiel eroberte Theumer dann einen Bauern und hatte kleine Gewinnchancen. Schmid spielte jedoch das Endspiel fehlerfrei weiter und so musste sich der Erdinger mit einer Punkteteilung zufrieden geben.
Für die "Panger" war es dieses Mal ein etwas glücklicher Mannschaftssieg, was aber ihre Gesamtleistung nicht schmälern sollte