Brett 1 |
Hans-Peter Dietenhofer | - | Sperrmann (DWZ 1866) | 0 - 1 | ||
| Brett 2 | Hansjörg Däbritz |
- |
Leisenheimer |
1 - 0 | ||
Brett 3 |
Lutz Theumer |
- |
Heyne (DWZ 1864) |
0 - 1 | ||
Brett 4 |
Martin Neudecker |
- |
Schneider (DWZ 1699) |
0 - 1 | ||
| Brett 5 | Werner Teutsch | - | Bräutigam (DWZ 1701) | 1/2 - 1/2 | ||
| Brett 6 | Wolfgang Käding | - | Klagges (DWZ 1674) | 1/2 - 1/2 | ||
| Brett 7 | Dr. Werner Sailer | - | Roth (DWZ 1520) | 1/2 - 1/2 | ||
| Brett 8 | Christian Stucke | - | Seufert-Heyne (DWZ 1622) | 0 - 1 |
Enttäuschung im ersten Saisonspiel gegen den SC Prien
Einen denkbar schlechten Heimspielauftakt erwischte der Schachklub Erding e.V. im ersten Spiel der Schachkreisliga "Inn-Chiemgau" gegen den SC Prien.
In der ersten Partie trennten sich Roth (SV Prien) und Dr.Werner Sailer mit einer Punkteteilung an Brett 7, da nach einem abgelehnten Damengambit keiner der beiden einen klaren Vorteil erringen konnte.
Martin Neudecker (ED) spielte an Brett 4 gegen Schneider, der sich Sizilianisch verteidigte. Lange sah es nach einer Punkteteilung aus, doch Schneider konnte seinen Angriff forcieren und die Bauernstellung von Neudecker etwas verschlechtern. Als der Priener dann auch noch die Qualität gewann, musste der Erdinger nach einigen weiteren Zügen aufgeben.
Nach einer kampfbetonten Partie an Brett 5 trennten sich Bräutigam und Werner Teutsch (ED) ebenfalls Remis. Der Erdinger versuchte zwar Vorteil zu erringen, doch zum Sieg reichte es nicht mehr.
Pech hatte auch Christian Stucke (ED) an Brett 8 gegen Seufert-Heyne. Im Mittelspiel verlor der Erdinger einen Bauern und konnte danach dem Druck seines Gegners trotz heftiger Gegenwehr nicht mehr standhalten und musste aufgeben.
Wolfgang Käding (ED) hatte an Brett 6 gegen Klagges gute Aussichten auf Gewinn als er einen Bauern erobern konnte. Doch im Turmendspiel fand er den Gewinnweg nicht und musste sich mit einer Punkteteilung zufrieden geben.
Den ersten Lichtblick gab es dann an Brett 2, an dem Hansjörg Däbritz (ED) gegen Heinz Leisenheimer gewinnen konnte. Der Erdinger baute sich eine sehr schöne Angriffsstellung auf und brachte seinen Gegner zusehends in Schwierigkeiten. Mit einem furiosen Bauernendspiel "erdrückte" Däbritz dann den Priener, der aufgab, nachdem zwei Bauern auf der siebten Reihe zur Verwandlung anstanden.
An Brett 3 musste sich im Gegenzug Lutz Theumer (ED) gegen Heyne geschlagen geben. Theumer versuchte zwar alles um die drohende Niederlage abzuwenden, konnte dem Angriffsdruck sein aber nicht mehr standhalten und musste aufgeben.
An Brett 1 spielte Spermann gegen Hans-Peter Dietenhofer (ED), der sich Sizilianisch verteidigte. In einer seltenen Variante kam Dietenhofer zwar in Stellungsvorteil, war dann aber zu "gierig" und nahm einen Bauern. Dadurch kam Spermann ins Spiel und konnte Dietenhofer zurückdrängen. Als der Priener seinen Läufer so platzieren konnte, dass Dietenhofers Entwicklung völlig gelähmt wurde, musste er die Qualität für diesen Läufer geben. Der Erdinger glaubte sich etwas befreit zu haben, überlegte dann aber seine Verteidigung zu lange und verlor dann die Partie durch Zeitüberschreitung.