Brett 1 |
Semmler (DWZ 1863) |
- |
Hans Dietenhofer |
1/2 - 1/2 |
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Brett 2 |
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Geltinger (DWZ 1881) |
- |
Hans Däbritz |
0 - 1 |
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Brett 3 |
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Klemm (DWZ 1871) |
- |
Martin Neudecker |
1/2 - 1/2 |
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Brett 4 |
Braun (DWZ 1804) |
- |
Lutz Theumer |
1/2 - 1/2 |
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Brett 5 |
Fabritius (DWZ 1716) |
- |
Christian Stucke |
1/2 - 1/2 |
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Brett 6 |
Schenk (DWZ 1708) |
- |
Dr. Werner Sailer |
1/2 - 1/2 |
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Brett 7 |
Prepadnik (DWZ 1597) |
- |
Georg Rauch |
0 - 1 |
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Brett 7 |
Rösch (DWZ 1497) |
Michael Dornreiter |
1 - 0 |
Georg Rauch entscheidet Match
Der SK Erding reiste in der 3. Runde der Kreisliga nach Rosenheim zum dort beheimateten PTSV. Dies gestaltete sich erst einmal schwieriger als geplant, da ein Teil der Mannschaft das im Gewerbegebiet untergebrachte Vereinsheim unserer Gastgebers nur nach einer ungeplanten Stadtrundfahrt und dann mit Verspätung gefunden hatte. Auch das Match verlief spannender als den Erdinger lieb sein konnte. Obwohl man gewarnt war, da der letztjährige Aufsteiger zuletzt die starken Altöttinger deklassierte und zwei Punkte aus dem Wallfahrtsort entführte, rechnete man insgeheim doch mit einem Sieg der Erdinger. Doch vor dem Erfolg kam erst einmal harte Schach-"Arbeit".
Zunächst trennte sich Christian Stucke (ED) an Brett 5 gegen Fabritius remis, nachdem sich der Eröffungsvorteil des Erdingers bis zum Beginn des Endspiel verflüchtigt hatte. Auch an Brett 3 einigten sich Martin Neudecker (ED), der gegen Klemm mit den weißen Figuren spielte, auf eine für den Erdinger etwas glückliche Punkteteilung. Ebenso mit einem Remis war an Brett 6 Schenk gegen Dr. Werner Sailer (ED) zufrieden. Obwohl der Erdinger kleine Stellungsvorteile hatte, riskierte er aufgrund seines Zeitnachteils nichts und zeigte sich mit der Punkteteilung einverstanden.
An Brett 4 spielte Braun gegen Lutz Theumer (ED), der zwar minimale Stellungsvorteile hatte, dafür aber in Zeitnot geriet. Theumer konnte daher nicht mehr die Varianten berechnen und nahm das gebotene Remis an. An Brett 8 musste sich Dornreiter (ED) seinem Gegner Rösch beugen, als er in einem Endspiel "Läufer gegen Turm" klar ins Hintertreffen geraten war. Trotz langer und zäher Verteidigung konnte er den Sieg des Rosenheimers nicht mehr verhindern.
Im Gegenzug glich Hansjörg Däbritz (ED) mit einem Sieg an Brett 2 gegen Geltinger den Punktestand wieder aus. Däbritz spielte dabei eine souveräne und gut angelegte Partie. Doch nun wurde es spannend. Hans-Peter Dietenhofer (ED) hatte an Brett 1 gegen Semmler eine Gewinnstellung, musste jedoch dann nach einem Konterangriff seine Figuren zurückziehen und gelangte in eine zweischneidige Stellung, bei der er ganz genau rechnen musste, um nicht in Nachteil zu gelangen. Doch auch sein Gegner konnte sich keinen noch so kleinen Tempoverlust erlauben und bot daher Remis an. Dietenhofer konnte nun die letzte noch laufende Partie beobachten, da er noch doppelt soviel Zeit als sein Gegner hatte und dann entscheiden, ob er dies annehmen würde oder gezwungen war, weiterzuspielen und evtl. den Verlust der Partie in Kauf zu nehmen.
Die andere noch laufende Partie, die das Match entscheiden konnte, spielten an Brett 7 Georg Rauch (ED) gegen Prepadnik. Anfangs machte der Rosenheimer viele Damenzüge und so konnte sich Rauch entwickeln und seine Figuren ins Spiel bringen. Doch dann kam auch Prepadnik wieder ins Spiel und holte seine Entwicklung auf. Doch der Erdinger spielte gut weiter und so konnte er in ein Turmendspiel einlenken, bei dem er gute Stellungsvorteile hatte. Diese baute er nach und nach mit gut durchdachtem Spiel aus. Der Rosenheimer, der in dieser Phase nur in der Verteidigung war, konnte nur zusehen wie sich Rauch eine Gewinnstellung erspielte. Als der Sieg von Rauch sich schon sehr deutlich abzeichnete, konnte Dietenhofer an Brett 1 das Remisangebot annehmen. Und Rauch enttäuschte die in ihn gesteckten Erwartungen nicht, zwang nach einem weiteren Bauerngewinn seinen Gegner zur Aufgabe, was den Erdingern einen 4,5 zu 3,5 Sieg bescherte. Der schwer körperbehinderte Georg Rauch (ED) wurde somit schon zum zweitenmal in einem Mannschaftskampf zum Matchwinner.