8. Runde der Kreisliga am 13.03.2005

SK Erding - SG Vogtareuth/Prutting 2

4,5 - 3,5

 

Brett 1   Hans Dietenhofer - Schewzow (DWZ 1831)   0 - 1
Brett 2   Hans Däbritz - Steffelmaier (DWZ 1903)   0 - 1
Brett 3   Lutz Theumer - Eberl (DWZ 1699)   1 - 0
Brett 4   Martin Neudecker - Strobel (DWZ 1723)   0 - 1
Brett 5   Dr. Werner Sailer - Althier (DWZ 1265)   1/2 - 1/2
Brett 6   Christian Stucke - Milerferli (DWZ 1430)   1 - 0
Brett 7   Georg Rauch - Schmid (DWZ 1381)   1 - 0
Brett 8   Josef Resch - Gross (DWZ 1005)   1 - 0

 

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Spieler des Schachklubs Erding e.V. bei der Partie gegen die SG Vogtareuth-Prutting 2. Da auch bei der Schachgemeinschaft gleich vier Stammspieler fehlten, war man im Erdinger Lager guter Dinge, da man erstens keine Abstiegsangst mehr haben brauchte und zweitens sich die Partien ganz gut für die Semptstädter anliessen.

An Brett 1 verteidigte sich Hans-Peter Dietenhofer zwar nicht ganz optimal und so konnte sein Gegner Schewzow einen Bauern gewinnen, den sich aber Dietenhofer im Gegenzug nach Ablehnung des Opfers wieder zurückholte. Nach einem Damentausch gewann der Erdinger sogar einen Bauern, tauschte dann aber statt seinem Springer den Läufer. Durch diesen Tausch konnte Schewzow mit seinem Springer eine nicht zu parierende Drohung aufstellen, sodass der Erdinger in Zugzwang kam und nach Bauernverlust schliesslich aufgeben musste. Den Ausgleich holte kurz darauf an Brett 3 Lutz Theumer (ED) mit Schwarz gegen Eberl. Der Erdinger hatte keine allzu grossen Probleme und gewann im Mittelspiel einige Bauern die dann auch zum Sieg reichten.

An Brett 5 trennten sich Dr. Werner Sailer (ED) gegen Althier mit einer Punkteteilung. Dr.Sailer kam gut aus der Eröffnung heraus und hatte sogar zweitweise die bessere Stellung. Doch seine Gegenspielerin setzte ihr Läuferpaar so geschickt zur Verteidigung ein, dass der Erdinger in das Remis einwilligte. An Brett 7 spielte Georg Rauch (ED) gegen Schmid und gewann im Mittelspiel einen Bauern, den er aber wieder hergeben musste. Doch Schmid machte noch einen Fehler, den der Erdinger zum Sieg ausnützen konnte.

Einen guten Angriff spielte an Brett 6 Christian Stucke (ED) gegen Milerferli. Nach einer heftigen Attacke gewann Stucke mit einer schönen Kombination einen Turm und sicherte sich kurz darauf den Sieg. Nun dachte man im Erdinger Lager an einen hohen Sieg, zumal die restlichen Partien alle nicht schlecht standen. Doch es wurde noch eine Zitterpartie.

An Brett 2 konnte Hansjörg Däbritz (ED) zwar mit Weiss angreifen, doch Steffelmeier (Vogtareuth) verteidigte sich recht gut und so musste der Erdinger einen Doppelbauern am Rand hinnehmen, sowie einen gedeckten Freibauern auf der c-Linie. Um diesen aufhalten zu können musste Däbritz viel Material zusammenziehen, sodass sein Gegner am anderen Brettende angreifen konnte und einen Bauern gewann. Der Erdinger verteidigte sich noch viele Züge sehr gut, konnte aber den Sieg seines Gegners nach einem Generalabtausch und weiterem Bauernverlust nicht mehr verhindern. Nicht viel besser erging es Martin Neudecker (ED) der an Brett 4 gegen Strobel spielte. Der Erdinger griff zwar vorsichtig an und bekam auch die bessere Stellung, doch übersah er dann die richtige Fortsetzung, sodass der Vogtareuther zum Gegenangriff kam. Dabei musste Neudecker eine Figur für zwei Bauern opfern und schliesslich das entstandene Endspiel aufgeben.

Beim Stande von 3,5 zu 3,5 hing nun alles an der letzten noch laufenden Partie an Brett 8 von Josef Resch (ED) gegen Gross. Der Erdinger spielte sehr geschickt und hatte schließlich die bessere Stellung. Er machte jedoch dann einen kleinen Fehler den Gross sofort ausnützte und sich nochmal verteidigen konnte. Fast hätte man sich schon mit einer Punkteteilung abgefunden als der Vogtareuther ebenfalls einen Fehlzug machte und in der wichtigen Endspielphase die Opposition aufgab. Das gab Resch noch einmal die Möglichkeit zum Sieg und dieses Mal ließ der Erdinger nichts anbrennen und spielte fehlerfrei den Punkt und den Matchgewinn für Erding ein.